An Tagen wie diesen….

13 Jahre ist es heute her, als die Welt einen kurzen Moment still stand.

Ungläubig verfolgte auch ich, als zwei Flugzeuge am 11. September 2001 in die Twin Towers in New York flogen, die Türme stürzten ein, eine Aschewolke begrub wie eine Walze einen ganzen Stadtteil unter sich. Wir in Deutschland stehen fassungslos vor den Fernsehern. Sehen wie Menschen um ihr Leben rennen oder hören, dass viele ihr Leben bereits lassen mussten. New York City – So weit weg und doch gerade ganz nah.

Es ist einer dieser Tage… Alle, die diesen Tag bewusst miterlebt haben, werden vermutlich ihr Leben lang wissen, wo sie sich an dem Tag aufgehalten haben, wie sie die schreckliche Nachricht erfahren haben, wie es ihnen in dem Moment ging.

Solche Tage gibt es nicht viele in unserem Leben – Gott sei Dank! Zumindest wenn es um negative Ereignissen an solchen Tagen geht. Mir stellt sich die Frage, ob wir uns nur negative Dinge so genau merken? War die Sonnenfinsternis in Deutschland 1999 evtl. auch so ein Tag, an den sich alle erinnern können. Oder der Jahrtausendwechsel? Auch diese Ereignisse waren so außergewöhnlich, dass viele noch wissen, wo sie diese erlebt haben.

Außergewöhnlich – das ist vielleicht das Stichwort. An diese Tage erinnert man sich wohl sein ganzes Leben. Und so schließt sich für mich der Kreis wieder, denn einer dieser außergewöhnlichen Tage war für mich persönlich der Besuch des Ground Zero 2012.

Memorial 9/11

Memorial 9/11

Erst hier an der Gedenkstätte wurde es für mich greifbar, was damals wirklich passiert war. Diese laute und lärmende Stadt zeigte mir seinen verletzlichen Kern. Auch 11 Jahre nach dem Terroranschlag trauerten hier Menschen um ihre Angehörigen. Weg meine Unbeschwertheit des Urlaubs. Weg das Gefühl, in dieser Stadt sei alles möglich.

Zu meinem 30. Geburtstag hatte ich mir selbst diese Reise nach New York geschenkt. Das 9/11 Memorial war zweifelsohne eine prägende Erfahrung, doch es war nicht die einzige, die diese Reise für mich unvergesslich gemacht hat.  Meine Mutter hatte mir einen Rundflug über diese wunderschöne und beeindruckende Stadt geschenkt. Mit einem Hubschrauber starteten wir an der Südspitze von Manhatten, flogen über Ellis Island, statteten der Statue of Liberty einen Besuch ab und flogen über dem Hudson River bis hinauf zum Central Park. Der Blick war atemberaubend und die Stadt wunderschön.

Blick aus dem Helikopter

Blick aus dem Hubschrauber

Überhaupt ist es schön Manhatten „auf’s Dach zu schauen“, das ging unter Tags vom Empire State Building aus und Nachts vom Rockefeller Center. Wir knipsten Urlaubsgrüße für die Daheimgebliebenen und erlagen der Faszination New York. Diese unbeschwerte Zeit in der „Stadt, die niemals schläft,“ werde ich nie vergessen. Und bin froh, dass es nicht nur die Tage mit negativen Erlebnissen sind, die sich fest in den Gedanken verankern.

Empire Stat Building

Empire State Building

Blick vom Empire State Building

Blick vom Empire State Building

Blick vom Rockefeller Center

Blick vom Rockefeller Center

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