Rien ne va plus & No more bets please – Casino in Salzburg

Mindestens 40 Stunden die Woche verbringe ich mit meinen Kollegen. Wir lachen sehr viel gemeinsam. Aber wir haben auch schon schwere Stunden jedes einzelnen miteinander durchgestanden. Schon am „Guten Morgen!“ erkennen wir die Tagesform des anderen und wenn es Richtung Mittag geht, knurren unsere Magen im Kanon. Aber Arbeit ist nicht alles, der Spaß darf nicht zu kurz kommen. Deshalb machen wir jedes Jahr einen gemeinsamen kleinen Firmenausflug. Im letzten Jahr haben wir eine Stadtralley durch München gemacht und dieses Jahr habe ich mir was ganz Besonderes einfallen lassen.

IMG_3495Die Männer in Anzug und Krawatte, die Frauen im „kleinen Schwarzen“ – wir sind bereit. Bereit für unseren Firmenausflug, bereit für Österreich, bereit um im Casino Geld zu gewinnen. Aber alles der Reihe nach. An diesem perfekten Herbstsonntag hatten wir uns alle in München getroffen um gemeinsam den Weg nach Salzburg zurückzulegen. Voller Erwartungen und gespannt was der Abend bringen würde, haben wir die Reise angetreten. Salzburg begrüßte uns mit strahlendem Himmel, wir flIMG_3492anierten durch den Garten des Schlosses Mirabell entlang der Salzach. Und dann war uns das Glück zum ersten Mal an diesem Tag hold. Denn im völlig überfüllten Garten des Cafe Sacher wurde genau in dem Moment ein Tisch frei, in dem wir ihn betraten. Perfekt! So konnte es weitergehen, doch als erstes stand nun eine Stärkung auf dem Programm. Und was hätte hier besser gepasst als eine Melange und eine Sacher Torte?

 

Frisch gestärkt machten wir uns auf zum Schloss Klessheim. Ein erhebendes Gefühl stellte sich ein, als wir die lange Auffahrt zum Schloss entlang fuhren und direkt davor parkten. Jetzt waren wir also da, die Fingerspitzen kribbelten und die Aufregung stieg. Was würde uns wohl erwarten? Der Empfang im Casino war herzlich und nach dem wir die Formalitäten hinter uns gebracht hatten, erwartete uns erst mal ein Glas Prickelwasser. Wir wünschen uns alle Glück, einen schönen Abend und freuten uns als es los ging und der Croupier uns die ersten Jetons gab. Im Erdgeschoss hatten wir einen Roulette-Tisch ganz für uns und einen Croupier, der uns die Feinheiten des Spiels in aller Ruhe erklärte. Learning by doing – so haben wir das Spiel gelernt, ausprobiert und geübt, damit es vielleicht Abends mit dem großen Gewinn klappt. Wir spielen ein internes Turnier, es wird taktiert, gelacht, verloren und gewonnen.

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Nach dem Spiel knurrt uns der Magen. Wir drehen eine kurze Runde durch den Raum in dem die großen Tische stehen. Am liebsten würden wir sofort loslegen, mitspielen, mitzocken und vor allem mitgewinnen. Aber das 5 Gänge Menü wartete. Ich könnte hier nun jeden Gang einzeln beschreiben, ich könnte erzählen wie lecker jeder der einzelnen Gänge war. Aber vielleicht sagt ein Bild (oder 5) mehr als tausend Worte.

Wir hatten noch nicht den letzten Bissen vom Nachtisch gegessen, schon reichte ein Blick den wir tauschten, aufstanden und zu den Spieltischen gingen. Es wurde Zeit unsere Begrüßung-Jetons loszuwerden. Wir spielten, setzten jeden einzelnen Jeton mit bedacht, freuten uns über jeden noch so kleinen Gewinn. Und dann… wir konnten es kaum glauben, eine Kollegin hatte tatsächlich die Zahl getroffen. 175 Euro wechselten innerhalb von Sekunden den Besitzer. Das heizte uns alle an und wir witterten die große Chance. Und auch wenn keiner von uns ein weiteres Mal die Zahl traf, hatten wir Spaß und gingen mit ein paar Euro mehr nach Hause, als wir hingefahren waren. Wir konnten also satt, bereichert und mit einem breiten Grinsen im Gesicht nach Hause fahren.

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